So weit muss es nicht kommen
Wenn bereits bei der Druckschrift heftig radiert, unleserlich verbessert und insgesamt wenig sorgfältig gearbeitet wird, sieht es für das Erlernen einer gut lesbaren Schreibschrift erst recht düster aus. Also: Wehret den Anfängen! Das ist bei der – zunächst – ja durchaus vorhandenen Lernfreude und Begeisterung der Erstklässler gar nicht so schwer. Einige Grundsätze sind wichtig: Grundsatz 1: Es ist NICHT egal, in welcher Richtung der Stift über das Papier geführt wird. Die richtige Schreibrichtung soll also von Anfang an ein wichtiges Thema sein. Grundsatz 2: Die Buchstabenformen sollen auf vielfältige Weise geübt werden:– Großräumig in der Luft,– auf unliniertem Papier,– mit Knete,– auf dem Boden.So werden die Formen verinnerlicht. Grundsatz 3: Fehler werden von Anfang an sauber mit Durchstreichen und nochmal Schreiben verbessert. Nicht so: Sondern lieber so: Grundsatz 4: Wir haben ein wachsames Auge darauf, Fehlformen zu verhindern oder wenigstens sie schnell zu erkennen und zu verbessern. Der gerade Strich am a verführt zum schlampigen Schreiben. Das Häkchen gibt der Schrift Halt und verhindert Fehlformen leichter. Auch wenn die offizielle Druckschrift nur den geraden …



